   

  Wutet Ihr eigentlich, da es das ND (fr alles, die`s vergessen haben oder
  gar nicht kannten, das war halt das "Organ des Zentralkomitees der SED")
  noch gibt? Wirklich! Und ich hatte jetzt das ungeheure Glck, auch endlich
  mal wieder ein Exemplar in die Hand zu bekommen. Und das kann und will ich
  nun wirklich niemandem vorenthalten! Das mu man gelesen haben! Also werde
  ich mir jetzt wirklich die Mhe machen und mal die 1. Seite abtippen. Gott
  sei Dank sind auch noch ein paar Bilder drauf, so da es nicht ganz so 
  schlimm wird. Jeder, der`s noch kennt, kann sich ja in etwa das Layout vor-
  stellen, zumindest der wird dann auch mit dem hier Geschriebenen was anfan-
  gen knnen. Und die anderen hoffentlich auch... Also, los geht`s:
              
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  (Orden/Orden)    N  E  U  E  S     D  E  U  T  S  C  H  L  A  N  D
  Organ des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands
  Berlin/  Ausgabe fr die 50 neuen Bezirke der DDR(ehemals BRD)  0,15 Mark
  Freitag,7.Oktober 1994
              
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  Leitartikel
  ES LEBE DER 45.JAHRESTAG DER DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK
  Egon Krenz vor Hunderttausenden in Untertrkheim:

  DER NEUE TRABANT - SYMBOL DER SIEGHAFTIGKEIT DER IDEEN VON MARX, ENGELS,
  LENIN UND HONECKER!
  Strmischer Empfang fr den Generalsekretr des ZK der SED/Trabant-GTI-
  eine Weltspitzenleistung des Automobilbaus!
  (Von unseren Berichterstattern Gnter Srechow; Dr.Harald Wessel und
   Dr.Jochen Zimmermann)

  Volkseigenes Kombinat Fahrzeugbau-Sachsenring Werk. Produktionssttte III
  in Untertrkheim: Ein Meer von Fahnen, Banner der DDR und das Rot der
  Arbeiterklasse flattern ber der erwartungsvollen Menschenmenge. Ein
  Sturm der Beigeisterung bricht unter den Trabant-Werkern los, als Genosse
  Egon Krenz mit seiner Volvo-Limousine eintrifft. Hochrufe auf die SED und
  ihren Generalsekretr erschallen. Auf selbstgefertigten Plakaten ist - in
  Anspielung auf die kapitalistische Vergangenheit des Betriebes - zu lesen:
  "Egon Krenz statt Daimler Benz". Ein wunderschnes Bild. Das weltweit be-
  kannte strahlende Lcheln des Generalsekretrs und der breite Optimismus
  auf den Gesichtern der Stuttgarter Arbeiter, was knnte berzeugender die
  feste, unverbrchliche Einheit von Partei und Volk demonstrieren!

  In seiner begeisternden, immer wieder von nicht enden wollendem Beifall
  unterbrochenen Rede erklrte Genosse Krenz: "Hier, wo jahrzehntelang
  dekadente, berzchtete Luxuskarossen fr die Grobourgeoisie gebaut wurden,
  hier ist nun ein neuer, ein wahrer Volkswagen geboren, ein Wagen vom Volk
  und fr das Volk! Schsisches Know how und schwbischer Flei - vereint
  sind sie unbezwingbar! So ist der neue Weltspitzen-Trabant ein machtvoller
  Ausflu schpferischer Ideen der Werkttigen, wie sie nur der Sozialismus
  freizusetzen vermag, und zugleich ein Symbol der Sieghaftigkeit der Ideen
  von Marx, Engels, Lenin und Honecker!"
  Bis zu seinem allzufrhen Tode habe Erich Honecker alle 286 Neurervorschlge
  aus Untertrkheim persnlich begutachtet und so zum rasanten Entwicklungs-
  tempo beigetragen, betonte Genosse Krenz. Da der verbesserte Trabant in
  lediglich viereinhalb Jahren zur Produktionsreife gelangte, sei unvergleich-
  lich, und zwar im Weltmastab.
  (Wortlaut der Rede auf den Seiten 88 bis 112)

  Bei einem anschlieenden Betriebsrundgang kam es zu bewegenden Begegnungen
  des Generalsekretrs mit Stuttgarter Arbeitern, die Egon Krenz gegenber
  oft mit Trnen in den Augen beteuerten, da sie schon immer Kommunisten
  waren, dieses aber unter der 40-jhrigen Zwangsherrschaft verleugnen muten.
  So auch der Bandarbeiter Ezard Reuter, der jahrelang vom Kapital als Spit-
  zenmanager mibraucht worden war und der sich nun auf eigenen Wunsch in der
  Produktion bewhren will. Mit einem herzlichen Hndedruck wnschte ihm
  Egon Krenz Erfolge im sozialistischen Wettbewerb und beim Kampf un die
  Wanderfahne des FDGB.
  (Ausfhrlicher Bericht auf Seite 72)

  Bildunterschrift, auf dem Bild ist unverkennbar ein Trabant und eine
  jubelnde Menschenmenge zu sehen:
  "Triumph des wissenschaftlich-technischen Fortschritts (WTF)! Stolz prsen-
   tiert das Untertrkheimer Forscherkollektiv den neuen Trabant-GTI, an
   dessen Entwicklung die ehemaligen Mercedes-Ingenieure unter Anleitung ihrer
   Zwickauer WTF-Kollegen mitwirken durften. Der 33-PS-Viertaktmotor katapul-
   tiert das Fahrzeug in 59 Sekunden von null auf 100 km/h, Verbrauch: unter
   12 Liter. Weitere technische Spitzenleistungen: die neue Lagerung der 
   Blattfeder auf der Hinterachse, Scheibenwischer mit drei Intervallen,
   serienmige Ausstattung mit Rollgurten und Rckfahrscheinwerfer, zwei
   selbstaufblasbare Airbags."

  Unser Kommentar:
  UNDANKBAR

  Fnf Jahre nach den Montagsdemonstrationen von Wanne-Eickel, deren anti-
  imperialistische Kampflosung "Wir sind das Volk!" schlielich das ganze
  Land zwischen Nord-und Bodensee erfate und das Bonner Regime zum Teufel
  jagte, hat die sozialistische Revolution unbersehbare Fortschritte ge-
  macht.
  Trotzdem gibt es immer wieder Jammer-Wessis, denen es nicht schnell genug
  geht, zum Beispiel mit der Angleichung der Mieten an das Ostniveau. Wir
  wollen diese Menschen nicht verurteilen, sie sind durch 40 Jahre Kapita-
  lismus deformiert, vielen fehlt die ideologische Erziehung. Ihrer Undank-
  barkeit mssen wir jedoch einige Tatsachen entgegenhalten: Seit der umju-
  belten Whrungsunion, die den neuen DDR-Brgern erlaubte, ihre D-Mark
  grozgigerweise im Verhltnis 1:1 gegen Mark der DDR einzutauschen, kommen
  auch die Menschen in den neuen Bezirken in den Genu der staatlich subven-
  tionierten Grundnahrungsmittel. Und sie haben Zugang zu so begehrten DDR-
  Konsumartikeln wie Schuhen vom VEB Rotes Banner, Schokolade vom VEB Roter
  Stern, Pudding vom VEB Rotplombe, zu roter Grtze und Rotlichtlampen.
  Auch Spitzenprodukte wie Personalcomputer aus Smmerda, Mifa-Sportrder
  aus Sangerhausen und Bautzener Senf sind keine unerreichbaren Trume mehr
  fr unsere Menschen im Westen.
  Der Aufschwung West greift! Viele Betriebe konnten ihre Belegschaft ver-
  doppeln. Ihre Produktivitt nhert sich allmhlich dem Ostniveau. Das 
  gleiche gilt auch fr die Lhne und Gehlter. Die Verschlankung der Kon-
  sumgterproduktion schreitet voran, auch die Versorgungsengpsse entwickeln
  sich planmig. Wenn sich hier und da Verzgerungen und Hemmnisse ein-
  stellen, so ist das allein der maroden Hinterlassenschaft des BRD-Systems
  geschuldet, die in ihrem ganzen Ausma erst jetzt erkennbar wird. Aber
  den Sozialismus in seinem Lauf hlt weder Ochs` noch Esel auf.
  (Jurek Neumann)


  
  In einem Satz:

  Eine neue Apfelsorte, der Gelbe Kstliche mit Bananengeschmack, ist im
  Obstanbaugebiet Werder (Bezirk Potsdam) speziell fr die Bedrfnisse der
  neuen DDR-Brger gezchtet worden.

  35 Insatrukteure aus Karl-Marx-Stadt, die in der Partnerstadt Trier beim
  Aufbau von Hausgemeinschaftsleitungen, dem Kampf um die "Goldene Haus-
  nummer" und beim Fhren von Hausbchern sozialistische Hilfe leisteten,
  sind nach dreijhrigem Wirken in ihre Heimatstadt zurckgekehrt. Kommentar
  eines Heimkehrers: "Schade um die Buschzulage."

  Den erstem Preis bei den Oberhausener Kurzfilmtagen errang der DEFA-Doku-
  mentarfilm "Wie ber Krupp und Hoesch der Rote Stern aufging" (Regie:
  Konrad Wei).


  
  Der Sport meldet:

  Die Fuballer des FC Bayern Mnchen stehen nach ihrem Abstieg aus der
  DDR-Oberliga wieder im Titelkampf, ihr Ziel ist jetzt der Ehrentitel
  "Sozialistisches Kollektiv".


  
  Erklrung von Egon Krenz:

  Berlin(ADN) Zu der anhaltenden Republikflucht von Hunderttausenden er-
  klrte Genosse Egon Krenz gestern abend im Fernsehen der DDR, es handele
  sich durchweg um Feinde der Revolution. "Wir weinen ihnen keine Trne nach"
  betonte der Generalsekretr des ZK der SED.
  Im Zusammenhang mit Gerchten ber die massenhaften Transporte von Beton-
  teilen an die DDR-Grenzen zu sterreich, der Schweiz, Frankreich, Belgien,
  den Niederlanden, Luxemburg und Dnemark fhrte er aus: "Diese Gerchte
  entbehren jeder Grundlage. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu er-
  richten".


  
  Fr immer geheilt, vom Sozialismus:

  Kein Wunder, sondern rztliche Kunst: Wolfgang Schuble ist wieder Spitzen-
  turner in seinem Verein. Obwohl einer der belsten BRD-Tter, bekam er in
  der Militrmedizinischen Akademie Bad Saarow die berlegenheit des sozia-
  listischen Gesundheitswesens am eigenen Leibe zu spren. Nach fnf Jahren
  Umerziehungslager ist Schuble der berzeugung, da seine geistige Gesun-
  dung im MfS-Lager die Voraussetzung fr seine krperliche Genesung war:
  "Mein Krper war intuitiv klger als ich. Dem faulenden, sterbenden Kapita-
  lismus hat er sich einfach verweigert. Jetzt aber weist mir der Sozialismus
  neue Wege in eine glckliche Zukunft. Da wollte ich natrlich nicht hin-
  terherrollen, sondern wieder Vorturner sein."


  
  Personalien:

  Marcel Reich-Ranicki hat sich zum Oberkassierer der Volksbuchhandlung
  "Feliks Dzierzynski" in Pullach qualifiziert.

  Volker Rhe, ungedienter "Verteidigungsminister" der ehemaligen BRD, hat
  seinen Ehrendienst in der NVA angetreten und ist zur verschften Grundaus-
  bildung in Eggesin eingetroffen.


  
  Stadl bleibt:

  Berlin(ADN) Das Staatliche Komitee fr Fernsehen der DDR hat beschlossen,
  als einzige Unterhaltungssendung des ehemaligen BRD-Fernsehens den "Musi-
  kantenstadl" weiterzufhren. Mit der Leitung wurde das Duo Nina Hagen und
  Wolf Biermann betraut. Kurioses: Auch der schwer belastete Heinz Klaus
  Mertes, z.Z. in Bautzen II hatte sich als Stadl-Moderator beworben.


  
  Bildunterschrift, auf dem Bild ist ein DDR-Obst/Gemseregal zu sehen, vor
  dem eine glckliche Kundin steht:

  Pnktlich zum Geburtstag der Republik fllt der sozialistische Herbst die
  Regale der Obst- und Gemselden von HO und Konsum. Nach erfolgreicher
  Ernteschlacht treffen nicht nur die begehrten Rotkohlkonserven vom VEB
  OGEMA ein, sondern auch frischer Wei- und Rotkohl, ja sogar Petersilie
  und Kartoffeln, pfel in Hlle und Flle, Pflaumen, wohin man auch blickt.
  
  
  
  Letzte Meldung:
  
  KOHL-PROZE VERSCHOBEN
  Berlin(ADN) Auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft der DDR ist der
  Prozessbeginn gegen Kohl und Konsorten verschoben worden. Neben den
  bisherigen Anklagepunkten - Verunglimpfung des sozialistischen Staates
  und seiner Reprsentanten, wiederholte vorstzliche Vergehen gegen den
  revolutionren Weltproze - wird jetzt noch wegen einer weiteren Straftat
  ermittelt.
  Wie aus Unterlagen der Karl-Eduard-von-Schnitzler-Behrde zur Aufdeckung
  von Verbrechen der ehemaligen BRD-Geheimdienste hervorgeht, soll Kohl 1987
  beim Staatsbesuch Erich Honeckers in Bonn mehrere Wanzen sowie eine als 
  Prostituierte getarnte BND-Spionin auf den Staatsratsvorsitzenden der DDR
  angesetzt haben.
  Beide Anschlge scheiterten, der erste wegen der revolutionren Wachsamkeit
  des Genossen Honecker, der zweite wegen seiner durch tagelange Wachsamkeit
  bedingten Mdigkeit.
                 
                 ----------------------------------------

  Puh, das war`s. Ich gebe ja zu, da vieles berspitzt und bis zur totalen
  Lcherlichkeit verzerrt ist. 
  Aber: Ganz unmglich, da ein "ND" im "umgekehrten Fall" so oder hnlich 
  ausgesehen htte, ist es wohl auch nicht... Oder doch???

  OldMan
 

 Es folget allitzo und allhier der Mr letzter Teil ber Wilfried,
 den Ritter vom jagenden Falken.                                   #Papst
                     

                  Wilfried, Ritter vom jagenden Falken
               
                                V. Teil
 
 Nebel. Wei, kalt und feucht kriecht er unter die Kleidung. Der nasse Boden
 bringt quietschend Wasser hervor, wenn ein Mann seinen Fu auf den Boden
 setzt. Tagelang hat es geregnet und den Marsch an der Kste entlang
 erschwert. Weit hinter dem Zug steigt noch immer Rauch auf. Eine rauchige
 Spur haben die Normannen an der Kste zurckgelassen. Seit Wochen zieht das
 Heer Wilhelms plndernd, mordend und brandschatzend durch Sdengland.
 Kaum ein Gehft oder Dorf auf ihrem Weg, das nicht in Flammen aufging.
 Kleinere Abteilungen sind weiter landeinwrts vorgedrungen und haben
 dort ihr blutiges Werk vollbracht.

 Wilfried friert in seiner Rstung. Selbst die dicken Leder- und Leinenlagen
 schtzen ihn nicht vor der schleichenden Klte des Nebels. Wilfried
 sieht elend aus. Ein dichter, nur schlecht gepflegter Bart berzieht sein
 Kinn und die Wangen. Seine braunen Augen scheinen noch um etwas mehr in
 die Augenhhlen zurckgezogen. Wilfried starrt mit leerem Blick auf den
 Boden. Er sieht die Hufe der vor ihm gehenden Pferde den zerwhlten,
 schlammigen Weg noch mehr zerwhlen.

 In den letzten Wochen hat Wilfrieds Ehrgefhl einen Knacks bekommen.
 Bei seinem frheren Dienstherrn hatte er gelernt ehrenhaft zu kmpfen.
 Der Ehrenkodex verbietet es einem Ritter, wehrlose Bauern oder gar
 Frauen und Kinder zu tten. Seit der Landung wird Wilfried auf eine
 harte Probe gestellt. Mord an Frauen und Kindern gehrt seitdem
 fast schon zur Tagesordnung. Vor Wut kochend denkt er daran,
 wie sich besonders Graf deBussy hierbei hervortat. Der Graf hatte nur
 gelacht, als Wilfried ihn zum Kampf forderte. Ein Ritter schlgt sich
 nicht mit einem kleinen Knappen, - hat er Wilfried ins Gesicht geschleudert.
 Aber Frauen und Kinder konnte er noch eine Stunde vorher ohne
 Gewissensbisse abschlachten.

 Nein, dieser Krieg war alles andere als ein ehrenhafter Krieg.
 Meile um Meile wlzt sich der eisenbeschlagene Tausendfer durch
 Sdengland. Blut und Feuer bleiben zurck, wo immer er auf menschliche
 Ansiedlungen trifft. Kein Stck Vieh wurde zurckgelassen, kein Feld vom
 Feuer verschont.
 Wilfried sieht auf. Morgen will Herzog Wilhelm Hastings erreichen und
 dort auf den Angriff Knig Harolds warten. Vielleicht kommt es dann endlich
 zu einem ehrenhaften Kampf. Bis jetzt hat noch niemand etwas vom
 englischen Knig gesehen. Vereinzelt hat man Reiter mit dem Knigswappen
 auf dem Schild gesehen. Aber die waren immer genauso schnell wieder weg,
 wie sie aufgetaucht waren. Wie lange wrde Harold noch dem Wten eines
 fremden Heeres in seinem Land tatenlos zusehen?

 Der Nebel des Morgens zieht sich langsam in die Niederungen zurck und die
 wrmende Oktobersonne spiegelt sich blitzend auf Rstungen und Waffen des
 normannischen und des angelschsischen Heeres. Schlaff wiegt das ppstliche
 Banner neben dem des Herzogs. Nur leise streicht ein schwacher Westwind
 ber das Land. Pferde schnauben unruhig. Schwerter und Schilde schlagen
 klappernd gegen die Rstungen ihrer Besitzer. Siebentausend Ritter und
 Krieger zu Fu stehen auf der normannischen Seite im Feld. Das englische
 Heer wird kaum weniger aufgebracht haben. Wilfried kann das Banner mit
 dem weien Drachen gut erkennen. Dort irgendwo mu Knig Harold mit
 seinen Hauskerlen sein.
 
 Ein Falke schwebt ber dem Feld. Langsam zieht er seine Kreise als wollte
 er von seinem erhobenen Platz aus die kommende Schlacht beobachten.
 Der Wind wird etwas strker und die Banner der beiden Heere rtteln
 flatternd an den Lanzen. Von der angelschsischen Seite schallt ein
 Hornsignal herber und Bewegung kommt in das englische Heer.
 Schreiend und singend strmen die Shne des Weien Drachen vorwrts.
 Grausig dringt ihr Gesang herber. Selbst das Rasseln der Rstungen kann
 ihn nicht bertnen. Auch wenn Wilfried die fremden Worte nicht verstehen
 kann, so kann er doch erahnen, was das Lied erzhlt. Und das Signal zum
 Angriff hallt ber das normannische Heer. Ein vieltausendstimmiger
 Schlachtruf fliegt drohend ber das Feld. Das Donnern der Hufe lt den
 Boden erbeben. Von Sekunde zu Sekunde schrumpft der Raum zwischen den
 beiden Heeren zusammen, von Sekunde zu Sekunde verstrken sich die
 Schlachtrufe und die Heere prallen aufeinander.
 
 Wilfried sprt den Ruck an der Lanze und sieht auf die Spitze. Vor ihm
 steht ein Pferd mit leerem Sattel. Der Reiter liegt tot dahinter. Ein Loch
 markiert die Stelle, wo Wilfrieds Lanze ihm die Rstung durchstoen hatte.
 belkeit steigt ihm im Hals empor. Gerade noch rechtzeitig bemerkt
 Wilfried das Schwert und reit den Schild hoch. Die Lanze fallenlassend
 greift er zum Schwert. Das Pferd nur mit den Beinen lenkend wendet er
 sich seinem Gegner zu. Der Mann ist kaum lter als Wilfried. Ein Schlag
 trennt dem Angelsachsen den Kopf vom Rumpf. Wilfried fhlt wieder das
 Wrgen in Hals und Magen. Ein Schlag auf den Helm nimmt ihm fast die
 Sinne. Knapp taucht er unter dem nchsten Schlag hinweg und stt mit
 dem Schwert nach dem neuen Gegner. Doch der Mann pariert und Wilfried
 sprt pltzlich einen stechenden Schmerz im rechten Oberarm. Nur der Schild
 bewahrt in vor dem nchsten Schlag. Der rechte Arm ist wie gelhmt.
 Schlaff hngt er an der Seite herunter. Wilfried schlgt mit der
 Linken -mit dem Schild- zu und stt den Mann vom Pferd. Wilfried
 bekommt kaum etwas von dem metallischen Drhnen der Schlacht mit.

 berall ist Blut. Der rechte Arm gehorcht langsam wieder Wilfrieds Willen.
 Im Augenwinkel sieht er Bischof Odo mit seiner Keule auf die Angelsachsen
 einschlagen. Ganz in Wilfrieds Nhe kmpft Herzog Wilhelm mit seinen
 Hauskerlen. Und dann sieht er den Weien Drachen nur wenige Meter vor
 sich und drngt sein Pferd dorthin. Kaum angekommen strzt er sich in den
 Kampf mit den Hauskerlen Harolds. Mit fast bermenschlichen Krften
 streckt er einen nach dem anderen zu Boden. Das ist seine Chance.
 Entweder er ttet Harold und wird dafr zum Ritter geschlagen oder er
 fllt im Kampf mit einem Knig. Der Knig wendet sich Wilfried zu.
 Nur einen kurzen Augenblick messen sie sich mit den Augen und des Knigs
 Schwert fhrt krachend auf Wilfrieds Schild hernieder.
 Schlag auf Schlag prasselt auf Wilfried. Schlag auf Schlag landet auf
 Schild und Schwert und knirschend dringt Wilfrieds Schwert durch die
 kunstvoll gefertigten Kettenglieder der kniglichen Rstung.

 Wilfried sieht nicht, wie sich im selben Moment hinter ihm ein Schwert
 erhebt.
 Er fhlt nur den harten Schlag und die Klinge in seinem Rcken.
 Der Schrei erstickt ihm in der Kehle. Die ewige Nacht sendet ihre ersten
 Boten. Mdigkeit steigt in ihm auf. Kein Laut durchdringt die Stille des
 nahen Todes. Dunkelheit breitet sich langsam vor den Augen aus. Und noch
 im Fallen verlischt der letzte Funke Leben in Wilfried. Niemand kann den
 lautlosen Aufschrei der Seele hren. Wilfried sprt nicht mehr, wie er auf
 der harten blutgetrnkten Erde aufschlgt.
 Er sieht auch nicht mehr, wie deBussy sich grinsend einem Angelsachsen
 zuwendet.

 Philipp steht vor dem Grab seines Freundes. Er kann die Worte auf dem
 Grabstein nicht lesen. Doch der Steinmetz sagte ihm, was er in den Stein
 meieln sollte:
 "Hier liegt Wilfried, der Ritter vom Jagenden Falken.
  Gefallen im Kampf mit Knig Harold von England in der Schlacht
  bei Hastings. 13. Oktober anno domini 1066."
 Schweigend steht er da und starrt auf den schwarzgrauen Stein.
 Er denkt daran, wie Herzog Wilhelm Wilfried noch nach der Schlacht zum
 Ritter erhob. Er denkt auch an die Monate nach der Schlacht, als das
 Heer der Normannen den Rest Englands unterwarf. Noch einmal sieht er die
 Krnung Wilhelms zum Knig von England und Wilfried war nicht mehr dabei.
 Weinend wendet sich Philipp ab und verlt den Friedhof.

                            * * *  ENDE  * * *
                            
 
                            
Jetzt habe ich es doch noch geschafft, diese verdammte Fortsetzung zu
... h ... (!) ... fortzusetzen. Was dabei herausgekommen ist, knnt
ihr in dem folgenden Text lesen:

Latrodectus mactans



           D E U T S C H L A N D   W A R   I N   A F R I K A


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Der Huptling der Nama wurde um Land betrogen, indem man statt der
englischen die um 5800 m lngere deutsche Meile anlegte. In Togo nahm
ein Korvettenkapitn zwei Afrikaner als Geiseln, um ihnen "einen Be-
griff von der Macht und Gre Deutschlands beizubringen". In Kamerun
pflanzte ein Landungskorps die Kriegsflagge auf. So betrieb das deut-
sche Kaiserreich vor 100 Jahren Kolonialpolitik.

Ein Tatsachenbericht von Dr. Christian Heermann

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       R I E S E N L A N D   F  R   E I N   B U T T E R B R O T

Im Sommer 1883 kaufte der Bremer Grokaufmann Adolf Lderitz (1834-
1886) von einem Huptling der Nama das Land um die Bucht von Angra Pe-
quena an der afrikanischen Sdwestkste. Ferner ri er sich noch einen
300 Kilometer langen und weit ber 100 Kilometer breiten Landstreifen
zwischen Oranje-Flu und 26. sdlichen Breitengrad unter den Nagel:
"Lderitzland".
Der Huptling wurde doppelt betrogen: Man sagte ihm, die Vertrge
lauteten auf englische Meilen. Ausgefertigt aber waren sie auf deut-
sche; das bedeutete immerhin 7,4 statt 1,6 Kilometer pro Meile.
Da dieser "Erwerb" - spter zur Kolonie Deutsch-Sdwestafrika erwei-
tert - betrchtlich ber die Interessen eines Tabakhndlers hinauslief,
wurde bereits vor der ffentlichen Protektoratsproklamation sichtbar:
Das kaiserliche Kanonenboot "Nautilus" kreuzte in den Gewssern von
Angra Pequena. Seine Geschtze sicherten die Arbeit von Prospektoren,
die landeinwrts nach Gold und Diamanten suchten.
Als sie in der Namib-Wste fndig wurden, horchte die britische Kon-
kurrenz auf. Um nun englischen Annexionsforderungen zuvorzukommen,
depeschierte des Kaisers Kanzler Otto von Bismarck am 24. April 1884
an den deutschen Konsul in Kapstadt: "Nach Mitteilung des Herrn
Lderitz zweifeln die Kolonialbehrden" Englands, "ob seine Erwerbung-
en nrdlich vom Oranje Anspruch auf deutschen Schutz haben. Sie wollen
amtlich erklren, da er und seine Niederlassungen unter dem Schutz
des Deutschen Reiches stehen."
Diese Telegramm-Proklamation des "Reichsschutzes" ber Angra Pequena
durch Bismarck galt spteren Gedenkrednern als Geburtsstunde des
kaiserlichen Kolonialreiches.

...Wird garantiert fortgesetzt!

Latrodectus Mactans

 

 Techno Unplugged.

 Master YODA

   

 Der Artikel mit dem Studenten aus Ausgabe #12 fand ich echt witzig. Mit dem
 zweiten Teil konnte ich mich fast identifizieren :-)

 RAINER / SKYLINE

   

     >>>>>>>>>>>   FURY'S NetWitz Collection Part III    <<<<<<<<<<<<<<

  
 
 "Mein Herr, haben sie nichts anderes zu tun, als meiner Frau ins Dekollete 
 zu starren?" - "Nein, im Moment nicht." (So sind halt die Maenner...)
 

 Das alternative Szenemaedchen marschiert in die Apotheke und verlangt 
 Tampons. Der Apotheker greift ins Fach und reicht ihr ein Paeckchen
 Tempo-Taschentuecher. - "Tampons habe ich gesagt!" - "Oh, Verzeihung, ich 
 dachte, sie drehen selber..."


 "Donnerwetter", entfuhr es dem Inspektor, als er den schlafenden Kollegen 
 sah, "der hat sich aber schnell bei uns eingearbeitet."


 Fragt ein Dackel den anderen: "Hast Du zufaellig ein Baeumchen gesehen?"
 "Ja, gleich um die Ecke." Ein Schwanzwedeln: "Komm mein Freund, das muss 
 begossen werden!"


 Was sagt der Tausendfuessler, wenn ihm zum Geburtstag neue Schuhe geschenkt
 werden? "Tausend Dank!"


 "Juhu, ich kann fliegen!" jubelt der Wurm, als er mit dem  Apfel vom Baum
 faellt.


 Es gibt das alte Sprichwort: Hunde, die bellen, beissen nicht. Was Brief-
 traeger so unglaublich schlimm an diesem Sprichwort finden? - Dass es kaum 
 ein Hund kennt!


 "Warum willst du dich unbedingt scheiden lassen?" stellt die Buchfinkendame
 ihre Nachbarin zur Rede. Ein Schlucken, dann: "Mein Mann hat eine Meise."


 Ein Holzwurm kommt freudestrahlend nach Hause und verkuendet unternehmungs-
 lustig: "Nun zieht euch mal chic an. Heute gehen wir gross aus und essen
 chinesisch. Im Antiquitaetenladen sind Moebel aus Hongkong eingetroffen."


 "Wenn das euer Vater wuesste", sagt die Witwe Henne zu den Kueken,
 "er wuerde sich im Grill umdrehen..."


 Haarscharf zischt eine Fliege am Spinnennetz vorbei. "Warte nur, morgen 
 erwische ich dich", hoehnt die Spinne. "Denkste!" grient die Fliege. "Ich 
 bin eine Eintagsfliege."

 Ein Kaninchenpaar wird von einer Hundemeute gehetzt und fluechtet sich in 
 ein Erdloch. "Und nun?" jammert sie. "Wir warten einfach, Liebling", sagt 
 er und nimmt sie zaertlich in die Rammlerpfoten, "bis wir ihnen zahlen-
 maessig ueberlegen sind..."


 In der Oper wird Bruno von der Platzanweiserin gefragt: "Textbuch ge-
 faellig?" - "Nein, danke", bedauert Bruno. "Ich singe nicht mit."


 Partygefluester in der Showbranche: "Gestern haben wir uns Tannhaeuser 
 angesehen." - "Ach, ich wusste gar nicht, dass Sie bauen wollen."


 "Halb so schlimm. Das kleine Stueckchen schaffe ich auch ohne", sagte der
 Fallschirmspringer, dessen Schirm sich nicht oeffnete, einen Meter ueber
 dem Boden.


 "Sonntag gehe ich zum Reiten", sagt der Mann zu seiner Frau. "Daraus wird 
 leider nichts", erwidert sie. "Vorhin rief die Stute an und sagte, sie sei 
 traechtig."
 

 "Hey, du siehst aber schlecht aus", sagt ein Schaeferhund zum anderen. "Du
 solltest lieber schnell zum Arzt." - "War ich laengst", kommt es traurig 
 aus der Schnauze. "Der hat auch nicht feststellen koennen, was mir fehlt."
 "Dann musst Du zum Psychiater." - "Voellig zwecklos. Ich darf ja nicht 
 auf die Couch."

                    ------------============--------------

 Das Horrorskop
 
 Widder (21.3 - 20.4) 
 --------------------
 
 LIEBE: Diese Woche treffen Sie Ihre Traumfrau in einem Cafe. Sie wird Ihnen
        genau gegenuebersitzen. Vollbusig, schlanke Beine, blond und sehr 
        schoen. Sie traeumen so intensiv von einer festen Beziehung, dass 
        Sie gar nicht merken, dass sie aufsteht und geht, noch bevor Sie 
        sie nach ihrer Nummer fragen koennen. Sie sind auch zu bloed, sie
        einfach gehen zu lassen...
 BERUF: Der Chef wird krank, und Sie uebernehmen sein Job. Tolle Sache.
        Jetzt koennen SIE hemmungslos die Sekretaerin voeXXX...
 
 Stier (21.4 - 20.5) 
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 LIEBE: (Mein Mitleid!)
 BERUF: Sie gehen auch diese Woche wieder ueber Leichen. Man hat Sie wieder 
        als Friedhofsgaertner angeheuert... Ein Kollege bedroht Sie. Er will
        nur Ihr Bestes: Ihr GELD...
 
 Zwillinge (21.5 - 20.6) 
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 LIEBE: Sie traeumen von einer nackten Frau, die Sie nachts in Ihrem Zimmer
        besucht. Sie wissen, dass Ihnen eine aufregende Nacht bevorsteht. 
        Leider knallt die dumme Kuh die Tuer so laut zu, dass Sie 
        aufwachen...
 BERUF: Sie haben die Zeit verschlafen und laufen wie ein irrsinniger aus 
        dem Haus. Sie verlieren dabei Ihre Geldboerse, Ihren Schluessel und 
        fast auch den Verstand, da Ihnen nach 30 Minuten Laufen einfaellt, 
        dass heute Sonntag ist...

 Krebs (21.6 - 22.7) 
 --------------------

 LIEBE: Auch diese Woche trommeln wieder unzaehlige junge Maedchen an Ihre
        Schlafzimmertuer. Aber Sie wollen Sie einfach nicht raus- lassen, 
        Sie Schuft!
 BERUF: Koennen reden, wie ein besengter, luegen, dass sogar Muenchhausen 
        rot werden koennte. Sie machen Versprechen, die Sie nie im Leben 
        halten koennen. Damit steht es fest: Sie werden POLITIKER!
 
 Loewe (23.7 - 22.8) 
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 LIEBE: Eine Frau/Mann verdreht Ihnen den Kopf. Sagen Sie ihr/Ihm, sie/er 
        soll damit aufhoeren, bevor Sie ersticken...
 BERUF: Ihnen rutscht das Herz in die Hose. Holen Sie das ganz schnell  
        wieder raus und putzen Sie es. Was soll den der Empfaenger mit einem 
        schmutzigem Herzen...
 
 Jungfrau (23.8 - 23.9) 
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 LIEBE: Ihre Frau (Freundin) ist sauer auf Sie. Vieleicht haetten Sie beim
        "Reiten" doch nicht sagen sollen, dass die Zimmerdecke mal gestrichen
        werden muesse...

 BERUF: Das wird ne lange Woche. Sie muessen Montag, Dienstag, Mittwoch,
        Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonnabend und Sonntag arbeiten...
 
 Waage (24.9 - 23.10) 
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 LIEBE: Sie reissen diese Woche eine geilen Typen auf. Leider nur stellt
        sich herraus, dass es sich bei ihm nur um ein Transi handelt, der 
        sich nicht mehr abschuetteln laesst.
 BERUF: Sie koennen nicht mehr zur Arbeit gehen, da der Transi immer noch an
        Ihnen klebt...
 
 Skorpion (24.10 - 21.11)
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 LIEBE: Frauen traeumen von Ihnen und wachen schweissgebadet auf. Dann  
        nehmen sie sich vor, nie mehr so was schweres vor dem Schlafen  
        zu essen.
 BERUF: Sie haben es nur noch mit Flaschen zu tun. Zu bloed, dass man Sie 
        in die Leergutannahme gesteckt hat...
 
 Schuetze (22.11 - 21.12) 
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 LIEBE: Sagen Sie ganz klar, wass Sie von Ihr wollen. Sie haben nicht 
        umsonst die 50.--DM bezahlt...
 BERUF: Sie sind der Deutschen Rechtschreibung nicht maechtig. Beste
        Vorraussetzungen, als Beamter anzufangen...
 
 Steinbock (22.12 - 20.1)
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 LIEBE: Sie sind sehr leicht erregbar... (schon zu spaet!)

 BERUF: Heute holen Sie auch wieder das Letzte aus Ihnen herraus. Lassen
        Sie es aber den Chef nicht sehen, wie Sie so in der Nase bohren...
 
 Wassermann (21.1 - 19.2) 
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 LIEBE: Sie sind heute wieder ein "ganzer" Mann. Man konnte sie nach dem 
        Unglueck mit der Kreissaege wieder zusammenflicken. BERUF: Sie 
        bekommen ein Kotzanfall nach dem anderen. Jetzt bereuen Sie es, 
        dass Sie sich als Testzuschauer fuer die Lindenstrasse gemeldet 
        haben.
 
 BERUF: Sie koennen trotz dem gebrochenem Arm arbeiten. Sie haben ja noch 
        den Mund...
 
 Fische (20.2 - 20.3) 
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 LIEBE: Sie sind total verklemmt. Schreien Sie doch endlich nach Hilfe.
        Sie koennen doch nicht ewig in der Fahrstuhltuer stecken... 
 BERUF: Sie haben bei Arbeitsamt gesagt, dass Sie viel mit Menschen ar-
        beiten wollen. Man hat Sie in die Leichenhalle geschickt...
 
                    ------------============--------------

 Sie meinen ich fahre schlecht Auto? - Dann sollten sie mich mal Tennis 
 spielen sehen ...
 
                    ------------============--------------
 
 Es geschah zu der Zeit, als die DDR noch existierte. Erich schwebte mit
 seiner Staatsmaschine in B-Schoenefeld ein. Der Flughafen war hell
 erleuchtet, der rote Teppich war ausgerollt und seine Staatskarosse war
 da, aber kein Mensch zu sehen. Verwundert setzte er sich eben selbst
 hinter das Steuer des Wagens und fuhr los.
 
 Er fuhr durch Ost-Berlin. Ueberall das gleiche Bild: alles hell
 erleuchtet, aber kein Mensch da. Er fuhr auf das Land. Auch dort der
 gleiche Anblick.
 
 Ploetzlich ueberkam ihm ein fuerchterlicher Verdacht. Er fuhr in Ost-
 Berlin die Mauer ab und tatsaechlich: ein ca. 5 m breites Loch in der
 Mauer. Daneben ein Zettel: _Erich, du bist der letzte, mach's Licht aus._
 
                    ------------============--------------
 
 Das Telefon ldutet. Der kleine Franzi hebt ab:
 F: "Hallo, wer spricht?"
 V: "Hier spricht Dein Vater. Du gehst jetzt hinauf ins Schlafzimmer und 
     siehst nach, wer im Bett liegt!"

 Franzi lduft nach oben, sieht nach und kommt keuchend zur|ck:
 F: "Da liegt die Mama und ein Mann im Bett. Und was soll ich jetzt tun?"
 V: "Dann hol` jetzt ein Beil und 2 Scke aus dem Keller, geh` ins Schlaf-
     zimmer, hack` beiden die Kpfe ab, gib` die Kpfe in den einen Sack 
     und die Krper in den anderen Sack und bring` alles zum Telefon!"

 Franzi erledigt alles und kommt keuchend zur|ck:
 F: "Und was soll ich jetzt tun?"
 V: "Jetzt wirfst Du die Scke ins Swimming-Pool!"
 F: "Wir haben aber gar kein Swimming-Pool!"
 V: "Entschuldigung. Falsch verbunden..."
 
                    ------------============--------------
 
 Frau Meier geht zum Arzt: "Herr Doktor, ich hab vor ein paar Tagen eine 
 Fuenfmarkmuenze geschluckt. Jetzt war ich schon ein mehrmals auf der 
 Toilette, aber da kommt immer nur Kleingeld raus!" Darauf der Arzt:
"Keine Sorge, Frau Meier, Sie sind nur in den Wechseljahren!"

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 Das ganze Dorf macht sich seit Jahren einen Spass daraus, den Dorftrottel 
 immer wieder zu foppen.
 
 Die Jungs im Dorf legen dem Dorftrottel immer ein Markstueck und 5 Groschen 
 vor und lassen den Trottel waehlen. Der Idiot entscheidet sich natuerlich 
 immer fuer die Groschen und sorgt damit bei der Dorfjugend fuer viel Jux 
 und Spass.
 
 Eines Tages nun kommt ein Fremder in das Dorf und beobachtet dieses Spiel 
 Abend fuer Abend im Dorfkrug bis es ihm eines abends zu bunt wird. Er nimmt
 sich den Trottel zur Seite und sagt: "Merkst Du denn nicht, dass Dich die 
 Leute nur verarschen und Dich gar nicht ernst nehmen? Du machst Dich doch 
 zum Gespoett, denn eine Mark ist doch mehr als 50 Pfennige."
 
 Sagt der Trottel: "Na ja, wenn ich aber nur ein einziges Mal das Markstueck
 nehme, dann hoert das Spiel sofort auf...."
 
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 Hier wieder mal ein nette(r/s) Witz/Gedicht ueber unseren Bundeskanzler:
 
                     Wenn Gott 'nen neuen Menschen baut
                     Dann nimmt er sich 'ne Menschenhaut,
                     Kippt eine Handvoll Fleisch hinein
                     und fuellt die Loecher mit Gebein.
 
                     Ist dann der Rumpfbau abgeschlossen,
                     Wird Hirn in einen Kopf gegossen,
                     Der Kopf dann auf den Rumpf geklebt
                     Und schliesslich noch von Gott belebt.
 
                     Doch einmal ist es dann gescheh'n -
                     Gott fertigte der Ruempfe zehn
                     Und merkte "Ich hab' zehn Geschoepfe,
                     Doch sind im Lager nur neun Koepfe.
 
                     Ich muss, um mich nicht zu blamieren,
                     Den zehnten Mensch improvisieren.
                     Neun kriegen Koepfe und auch Hirne,
                     Der zehnte, der bekommt 'ne Birne."
 
                     Gesagt, getan - schon war's gescheh'n
                     Es konnte nur danebengeh'n
                     Wenn Du jetzt grinst, dann ahnst Du's wohl:
                     Der zehnte Mensch war HELMUT KOHL!
 
                    ------------============--------------
 
   ...und dann war da noch der Brennholzverleih der alle zwei Wochen
   Konkurs angemeldet hat.
 
                    ------------============--------------

  Treffen sich zwei Kriegsveteranen und reden ueber alte Zeiten. 'Ich habe 
  damals in Polen einen Panzer mit meinem Saebel auseinandergenommen!' sagt 
  der eine. 'Das ist noch garnichts', meinte der andere, 'ich habe mit
  einer Mistgabel einen Flieger runtergeholt!'. 'Waaas???' sagt der erste, 
  'vom Himmel???' - 'Ne, von meiner Alten!'.
 
                    ------------============--------------
 
  It's nice to be a Preiss
  but it's higher to be a Bayer
  and it's top to be a Schwob
  but the highes rank is to be a Oberfrank
  this ones you can alle vergesse, am besche sinn die Hesse
  and the best of alle gar are the people from the Saar...
 
  ...to be continued (???)
 
                    ------------============--------------

 Was entsteht, wenn man einen Gorilla mit einem Computer kreuzt?
 Ein behaarter Logiker!

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 Nun noch eine WAHRE Begebenheit:
 
 Neulich war eine gute Bekannte aus Holland zu Besuch und verga ihren
 kostbaren Ring. Dies bemerkte sie daheim und rief mich an. Da ihr der
 Postversand zu lange dauerte machte sie einen Vorschlag: "Du kannst mir 
 den Ring ja auch FAXen!"
 

 Eine Blondine und eine Bruenette trefen sich im Fahrstuhl, meint die
 Bruenette, was ist das denn fuer ein weisser Fleck da an der Wand, und
 probiert mit dem Finger, mhh.. Sperma sagt Sie.
 Daraufhin probiert die Blondine, aber nicht aus dieser Firma...
 
 
                    ------------============--------------

 "Susi",strahlt Petra, stell dir vor was Thomas mir geschrieben hat:
 Und wenn ich zurueckkomme, werde ich das schoenste aller Maedchen dieser
 Welt heiraten!" - "So eine bodenlose Gemeinheit",entruestet sich Susi,"wo
 er doch mit dir so gut wie verlobt war!"
 
 "Frueher wohnte meine Schwiegermutter nur einen Steinwurf von uns
 entfernt. Aber jetzt ist sie weggezogen." - "Warum denn?" "Ich habe sie
 wohl zu oft getroffen!"
 
 "Schatzi, komme ich zu spaet?" - "Nein, das Datum stimmt noch!"
 
 Horst und Marianne beim Abendspaziergang. Ploetzlich ruft sie "Sieh mal,
 eine Sternschnuppe!" - "Dann darfst du dir etwas wuenschen, Liebling!"
 - "Und du bezahlst es auch, Horst?"
 
 Lehrer:"Der Vater hat eine Kuh, die taeglch fuenfundzwanzig Liter Milch
 gibt. Wieviel Milch gibt sie dann in zehn Tagen? Frank?" - "Mein Vater hat
 keine Kuh!" - "Paul?" - "Ich habe keinen Vater mehr!" - "Peter?" - Uensere
 Kuehe geben zur Zeit leider keine Milch!"
 
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 Trabispruch: "Ich diesem Auto schnallt man sich nicht an,hier wird 
               gestorben wie ein Mann"
 
 Achja,hat hier noch jemand die Murphyschen Gesetze,wie z.B.
 "Ein Kondensator,der durch einen Schutzwiderstand geschuetzt ist schuetzt
 den Schutzwiderstand,indem er zuerst hochgeht..."
 
                    ------------============--------------
 
 Der Lehrling soll Bodenbretter festnageln.Nach 1 Stunde kommt der Meister
 dazu:"Na,klappts ???" "Ja,schon,nur einige Naegel hatten die Spitze oben
 und den Kopf unten,die hab ich weggeschmissen." "Du Depp,DIE HAETTEN WIR
 DOCH NOCH FUER DIE DECKE VERWENDEN KOENNEN !!!!!"
 
                    ------------============--------------

 Kommt eine Frau zum Tierarzt und erzaehlt ihm,dass ihr Pudel nachts immer
 schrecklich schnarcht.Der Tierarzt untersucht den Hund und kann keine 
 Diagnose stellen.Schliesslich erzaehlt er der Frau von einem Hausmittel:
 Lorbeeren um den Schwanz haengen,wenn er schlaeft.
 Die erste Nacht klappt das ganz gut.
 Am zweiten Tag kommt ihr Mann stockbesoffen von einer Kneipentour zurueck.
 Er legt sich ins Bett und faengt an zu schnarchen.
 Die Frau denkt sich:Was beim Hund klappt,kann beim Menne nicht schiefgehen.
 Sie bindet einen zweiten Lorbeerkranz und haengt ihn unten hin.
 Und siehe da,es funktioniert!
 Am naechsten Tag wacht der Mann auf und wundert sich,wie ihm geschehen ist.
 Er denkt sich:"Komisch,ich wusste,dass ich in der Kneipe und auch besoffen
 war.Im Puff war ich auch.Aber dass Siegerehrung war,wusste ich nicht."
 
                    ------------============--------------
 
 Neulich gab Niki Lauda eine Stellenanzeige fuer einen Managerposten auf.
 Tags darauf meldeten sich drei Kandidaten,woraufhin NL sie alle zu einem
 Vorstellungsgespraech einlud.
 NL sagte zu ihnen:"Wer mein kleines Geheimnis erraet,erhaelt den Job."
 Die ersten beiden versagen klaeglich,doch der dritte sagte:"Voellig klar,
 sie tragen Kontaktlinsen!".
 Fragte NL:"Stimmt,aber wie kamen sie darauf?"
 Sagt der Mann:"Wenn Sie Ohren haetten,wuerden sie eine Brille tragen."
 
                    ------------============--------------
 
 "Schreit deine Frau auch immer so,wenn sie kommt?" - "Nee,meine klingelt."
 
                    ------------============--------------
 
    Oliver: "Sind wir hier in Stuttgart schon in Bayern?"
    Alex:   "Nein, in Baden-Wuerttemberg!"
    Stefan: "Lothar!"
    Alex:   "Matthaeus?"
    Stefan: "Nein, Spaeth!"
    Mirco:  "Tut mir leid, ich habe keine Uhr dabei!"
 
                    ------------============--------------

                       Drinkers Fault-Finding Guide
                       ============================
 
 Symptom : Driking fails to give satisfaction and taste ; shirt front is wet
 Fault   : Mouth not open when drinking or glass being applied to wrong part
           of face.
 Solution: Buy another pint and practice in front of a mirror. Continue with
           as many pints as necessary until drinking technique is perfect.
 
 Symptom : Drinking fails to give satisfaction and taste ; Beer usually pal
           and clear.
 Fault   : Glass is empty.
 Solution: Find someone who will buy you another pint.
 
 Symptom : Feet cold and wet.
 Fault   : Glass being held at incorrect angle.
 Solution: Turn glass so that open end is pointing at ceiling.
--More--(48%)
 Solution: Turn glass so that open end is pointing at ceiling.
 
 Sympotm : Feed warm and wet.
 Fault   : Loss of self-control.
 Solution: Go and stand beside nearest dog - after a while complain to its
           owner about its lack of house training.
 
 Symptom : Bar blurred.
 Fault   : You are looking through the bottom of your empty glass.
 Solution: Find someone who will buy you another pint.
 
 Symptom : Bar swaying.
 Fault   : Air turbulence unusually high - maybe due to darts match in
           progress.
 Solution: Insert broom handle down back of jacket.
 
 Symptom : Bar moving.
 Fault   : You are being carried out.
 Solution: Find out if you are being taken to another bar - if not complain
           loudly that you are being hi-jacked.
 
 Symptom : The opposite wal is overed with ceiling tiles and has a
           flourescent strip across it.
--More--(73%)
           flourescent strip across it.
 Fault   : You have fallen over backwards.
 Solution: If glass is still full, and no one is standing on your drinking
           arm stay put. If not, get someone to lift you up and lash you to
           the bar.
 
 Symptom : Everything has gone dim and you have a mouth full of teeth and
           dog-ends.
 Fault   : You have fallen over forwards.
 Solution: Same as for falling over backwards.
 
 Symptom : You have woken up to find your bed cold, hard and wet. You cannot
           see your bedroom walls or ceiling.
 Fault   : You have spent the night in the gutter.
 Solution: Check your watch to see if it is openig time - if not treat
           yourself to a lie in.
 
 Symptom : Everything has gone dim.
 Fault   : The pub is closing.
 Solution: PANIC !!!!!
 
--prost--
 
                    ------------============--------------

    Warum sitzt eine Blondine auf'm Kneipendach ?
    Der Wirt hatte gesagt : "Die naechste Runde geht auf's Haus !"
 
                    ------------============--------------

    Warum koennen Blondinen nicht wasserskifahren?
    Immer wenn sie unten nass werden, legen sie sich hin.
 
                    ------------============--------------

  Heisser Sommertag,die Luft flimmert,im Huehnerhof ist alles ruhig,kein 
  Federvieh,nichts draussen,alles ist im Schatten,so heiss ist es..
  Ploetzlich ein Krach,der Huehnerschlag wird aufgerissen, raus rennt der 
  Hahn,rast ueber den Huehnerhof und schreit; >>Ich habe mich geirrt,ich 
  habe mich geirrt!<< Gleich darauf geht wieder die Tuer auf,kommt die Ente 
  heraus und sagt: >> Das macht nichts,das macht nichts........
 
  Auf einem Bauernhof.Der 14jaehrige Sohn zum Vater: >> Vati,Vati,ich 
  moechte ein Moped haben! << Darauf der Vater: >>Bub,du bekommst dein
  Moped,aber erst muss ich den Traktor abbezahlen. << Etwas spaeter kommt 
  der Zehnjaehrige. >>Papa, Papa, ich moechte ein Fahrrad haben!<< Bub<<, 
  sagt der Vater, >>du bekommst dein Fahrrad,aber erst muss ich den Traktor 
  abbezahlen.<< Enttaescht geht der Zehnjaehrige ueber den Hof, als er 
  ploetzlich den Hahn auf der Henne sieht. Er gibt dem Hahn einen Fusstritt 
  und sagt: >>Und du kannst auch zu Fuss gehen,bis der Traktor abbezahlt 
  ist!<<
                    ------------============--------------

  Bei Risiken und Nebenwirkungen fressen Sie die Packungsbeilage und tragen
  sie Ihren Arzt zum Apotheker !                                    

  oder:
 
  Bei Risiken und Nebenwirkungen essen sie die Packungsbeilage und
  erschlagen sie ihren Arzt mit dem Apotheker !
 
                    ------------============--------------

    Gott schuf den Menschen, weil er vom Affen enttaeuscht war -
    danach verzichtete er auf weitere Experimente !

                    ------------============--------------

    Weisst Du, warum Maenner meistens groesser als Frauen sind ?
    Weil Unkraut bekanntlich stets die Blumen verdeckt !!
 
                    ------------============--------------

 Ein Frosch mit einer roten Badehose sitzt auf einem Seerosenblatt und sagt
 staendig "Ich bin ein Schwan, ich bin ein Schwan, ich bin ein Schwan....".
 Da kommt ein echter Schwan vorbei und lacht ihn aus "Spinnst Du, du bist
 doch nur ein doofer Frosch !".
 Da schuettelt dder Frosch den Kopf und zieht seine Badehose nach vorne.
 Der Schwan guckt hinein... "Mein lieber Schwan...!"
 
                    ------------============--------------

 Ein Bulle namens Haniball sieht auf der Nachbarweide eine wunderhuebsche
 Kuh stehen. Temperamentvoll, wie er ist springt er mit einem grossen Satz
 auf ihre Weide.
 
 Als er schliesslich ganz erschoepft bei seiner Traumkuh ankommt, floetet
 sie ihm zu "Halloooo, Haniball !". Darauf er: "Nenn' mich Hani, die Baelle 
 haengen am Zaun !".
 
 Zwei Ostfriesen gehen am Strand entlang. Da sehen sie im Sand einen Arm
 liegen. Sie denken sich nichts dabei und gehen weiter.
 
 Nach einer Weile finden sie ein Bein. Wieder nehmen sie es nicht ernst und
 gehen vorbei.
 
 Noch spaeter liegt ploetzlich ein Kof vor ihnen. Der eine Ostfriese hebt
 ihn auf und meint: "Mensch, das iss ja Ole....Da wird doch nix passiert
 sein.....?"

 Eine Dame kommt in die Zoohandlung und moechte sich einen moeglichst
 schoenen Papagei kaufen. Im hintersten Winkel des Ladens sieht sie
 schliesslich ein besonders schoenes Tier, den sie schliesslich auch
 unbedingt kaufen moechte.
 
 So nimmt sie denn ihren Papagei mit nach hause. Doch schon bald faengt der
 Vogel an zu sprechen: "Neuer Puff, neue Puffmutter !!"
 
 Waehrend die Besitzerin noch recht verdutzt ist, kommt ihre Tochter ins
 Zimmer. Da plappert der Papagei erneut : "Neuer Puff, neue Puffmutter,
 neue Nutte !!"
 
 Die arme Frau ist drauf und dran, den Vogel wieder zurueckzubringen, als
 ihr Mann schliesslich ebenfalls ins Zimmer kommt. Daraufhin wieder der 
 Papagei : "Neuer Puff, neue Puffmutter, neue Nutte - *alte Bekannte !!!*
 
                    ------------============--------------

  That's all 4 today!

  
